Das Braunlager Skimuseum wurde am 1. Juli 1916 eröffnet. Grundstock des Museums waren die 1913 aus Anlass des 100. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig gesammelten "Gegenstände aus alter Zeit".
Der Braunlager Skipionier Oberförster Arthur Ulrichs setzte dieses Sammeln, gefördert von der Gemeindeverwaltung Braunlage, fort und konnte die Gegenstände in den Räumen der "Villa Bellevue" am Ortsrand von Braunlage der Öffentlichkeit vorstellen. Bis zu seinem Tode 1927 war Oberförster Ulrichs, der bereits 1883 den Schneeschuhlauf in Braunlage eingeführt hatte, "Achtsmann" des Museums. 1934 wurde der Neubau des jetzigen Museumsgebäudes fertig gestellt, in dem die Besucherzahlen durch die günstige Lage emporschnellten. Leider erlitten die Museumsbestände im Jahr 1945 unersetzliche Verluste durch Zerstörungen und Plünderungen. In den Jahren 1985/86 erfolgte unter museumspädagogischer Beratung eine völlig neue Ausstellungskonzeption mit dem Schwerpunkt Ski und Wintersport. Hier erwartet Sie: Einführung der Schneeschuhe durch Oberförster Ulrichs, Skisammlung, Entwicklungsgeschichte der Bindungen, Skiherstellung und -reparatur in Braunlage, Schlittensammlung, Sammlung von Wintersportplaketten und -preisen, Schlittschuhsammlung, Transportschlitten. |